Schnee räumen – so klappt der
Winterdienst reibungslos

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Schnee räumen – so klappt der
Winterdienst reibungslos

Oft kommt der Winter unerwartet. Am Abend ist es noch herbstlich warm und morgens beim Aufwachen präsentiert sich die Umgebung schneebedeckt. Wer dann die nötige Ausrüstung zum Schneeräumen besitzt, ist klar im Vorteil. Mit den richtigen Hilfsmitteln ist der private oder gewerbliche Winterdienst leicht zu meistern, auch wenn es sich um große Flächen handelt.

Winterdienstgeräte von HANEU

In den folgenden Abschnitten geben wir Ihnen einen Überblick über Winterdienstgeräte, ihre verschiedenen Ausführungen und wichtige Kriterien bei der Auswahl.

  1. Warum es wichtig ist, rechtzeitig vorzusorgen
  2. Schneeräumgeräte – von der Schaufel bis zum Gabelstaplervorsatz
  3. Streuwagen für den mobilen Einsatz
  4. Streugutbehälter zur Aufbewahrung
  5. Salz oder Splitt – Wann welches Streugut geeignet ist

Warum es wichtig ist, rechtzeitig vorzusorgen

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Ist der Winter einmal da, eilt es mit dem Winterdienst. Nicht nur ist es dann notwendig, sofort Schnee zu räumen, um zum eigenen Auto zu kommen oder betriebliche Flächen befahrbar zu machen. Je nach Ort gibt es eine Streu- und Räumpflicht, von der oft selbst private Mieter betroffen sind. Kommen Sie Ihr nicht nach, riskieren Sie teure Schadensersatzansprüche, falls sich ein Passant auf dem Gehweg vor Ihrem Haus oder Ihrer Lagerhalle ein Bein bricht.

Deshalb ist es ratsam, frühzeitig vorzusorgen und sich schon vor dem Winteranfang mit allem Notwendigen für den Winterdienst einzudecken, ob Betrieb, Kommune oder Privatperson. Wer im letzten Moment einen Streuwagen erwerben will, riskiert Lieferengpässe und längere Wartezeiten. Wer dagegen schon im Herbst die richtige Ausrüstung besitzt, kann sich getrost zurücklehnen.

Schneeräumgeräte – von der Schaufel bis zum Gabelstaplervorsatz

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Um Schnee zu räumen, benötigen Sie entsprechende Schneeräumgeräte. Diese erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und Größen. Zur Grundausstattung in Betrieben und Privathaushalten gehören Schneeschaufeln. Die Klassiker der Räumgeräte stellen noch heute die einfachste Möglichkeit dar, kleinere Flächen per Hand von Schnee zu befreien. Doch Schneeschaufel ist nicht gleich Schneeschaufel. Achten Sie auf die folgenden Eigenschaften von Schneeschaufeln, damit Ihnen die Arbeit gut und schmerzfrei von der Hand geht:

  • Korrosionsbeständiges Material, das das Anhaften von Schnee verhindert
  • Hoher Schaufelrand, um schneller größere Massen Schnee räumen zu können
  • Geringes Gewicht und ergonomische Form, um Rückenschmerzen zu verhindern
  • Hohe Steifigkeit für eine verlustfreie Kraftübertragung

Für das Streuen empfehlen sich Handschaufeln oder Allzweckschaufeln aus Polypropylen. Diese sind korrosionsbeständig und für aggressives Streugut geeignet. Auch in diesem Fall begünstigt ein geringes Gewicht rückenschonendes Arbeiten.

In größeren Betrieben sind Schneeschaufeln oft nicht genug. Hier bieten sich Schneeschiebervorsätze für den Gabelstapler an, die sich mit den Gabelzinken aufnehmen lassen. Mit diesen Hilfsmitteln können Sie problemlos größere Mengen Schnee räumen und größere Flächen in kurzer Zeit wieder benutzbar machen. Legen Sie dabei Wert auf eine Sicherung, damit der Vorsatz während des Räumens fest am Platz bleibt. Eine einfache Kettensicherung hat sich in dieser Hinsicht bewährt.

Streuwagen für den mobilen Einsatz

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Wollen Sie nur ein paar Meter vor Ihrer Haustür vom Eis befreien beziehungsweise sicher begehbar machen, genügt für das Streuen eine Handschaufel. Auf größeren Flächen hat ein Streuwagen viele Vorteile. Diesen schieben Sie einfach über die betreffende Fläche. Damit sparen Sie Zeit und Mühe und sorgen für ein gleichmäßiges Ergebnis. Außerdem müssen Sie sich nicht ständig bücken, um Streugut aufzunehmen. Empfehlenswerte Streuwagen zeichnen sich durch die folgenden Eigenschaften aus:

  • Mehrere Streustufen zur besseren Dosierbarkeit
  • Streugutbehälter aus robustem Material, das aggressivem Streugut standhält.
  • Verstellbare Schubstangen

Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass ein Streuwagen für verschiedene Streumaterialien geeignet ist. So bleiben Sie in allen Wetterlagen flexibel. Unterschiede gibt es außerdem in der Streubreite und im Fassungsvolumen. Größere Streuwagen sind sinnvoll, um in kurzer Zeit große Flächen zu streuen. Für beengte Verhältnisse, zum Beispiel schmale Wege, sind kleinere Wagen besser geeignet.

Streugutbehälter zur Aufbewahrung

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Um Streugut aufzubewahren, benötigen Sie spezielle Streugutbehälter, die den Inhalt vor eindringender Feuchtigkeit und anderen potenziell schädlichen Einflüssen schützen. Gleichzeitig müssen sie aus robustem Material bestehen, das unempfindlich gegen aggressives Streugut ist und Schutz nach außen bietet. Entnahmeöffnungen ermöglichen die bequeme Entnahme von Streugut ohne dass sie jedes Mal mühsam den Deckel öffnen müssen.

Streugutbehälter mit einer hohen Wandstärke und aus einem formstabilen Material halten Vandalismus stand – vorausgesetzt sie lassen sich absperren, zum Beispiel durch ein stabiles Vorhängeschloss. Einen besonderen Schutz vor übermütigen Zeitgenossen bieten spezielle Vandalismusdeckel. Diese sind selbst durch Hammerschläge nicht aus der Ruhe beziehungsweise Form zu bringen.

Für einen einfachen Transport und die platzsparende Aufbewahrung von Streugutbehältern während der Sommermonate eignen sich unterfahrbare und stapelbare Modelle.

Salz oder Splitt – wann welches Streugut geeignet ist

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Mit den richtigen Geräten für den Winterdienst bleiben Sie flexibel, wenn Sie Schnee räumen. Achten Sie aber bei der Auswahl der verwendeten Hilfsmittel und Materialien auf örtliche Vorschriften. In vielen Gemeinden ist Streusalz verboten beziehungsweise nur bei sehr starken Frösten erlaubt. Das hat gute Gründe: Denn das Salz belastet Böden und Pflanzen und kann zu einer Aufsalzung des Grundwassers führen. Außerdem schädigt es Fahrzeuge und die Infrastruktur.

Besser geeignet sind sogenannte „abstumpfende Streumittel“. Dazu gehören Kies, Sand und Splitt. Der Nachteil hierbei ist, dass eine erhöhte Rutschgefahr besteht, sobald der Schnee abgetaut ist.

Insgesamt lässt sich festhalten: Der Einsatz von Streusalz ist nur bei extremen Verhältnissen anzuraten, und dann unter Beachtung örtlicher Vorschriften. Besser geeignet ist Splitt oder Kies. Beachten Sie, dass es oft ausreichend ist, den Schnee zu räumen. In diesem Fall ist der Griff zur Schaufel die beste Variante. Haben Sie rechtzeitig vorgesorgt und die entsprechenden Hilfsmittel zur Hand, sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet – von leichtem Schneefall bis hin zu starkem Frost.

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