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Räder und Rollen

Rollen und Räder

Sie fragen sich wie Sie Lenkrollen befestigen und welche Rollen Sie benötigen? In diesem Artikel werden Sie antworten darauf finden. Oft treten Probleme mit Rollen auf. Die Rollen halten dem Gewicht nicht stand und brechen, der Rollwiderstand ist zu hoch und das Transportgerät bewegt sich nicht oder die Rollen können erst gar nicht montiert werden, da die Befestigung die falsche für Ihr Produkt ist.

Zuerst müssen Sie wissen, dass es zwei Arten von Rollen gibt. Lenk- und Bockrollen. Eine Bockrolle ermöglicht es nur eine Bewegung in eine Richtung auszuführen. Im Gegensatz zur Lenkrolle, welche vertikal frei drehbar ist, ist die Bockrolle eine nicht schwenkbare Rolle. Sie ist starr und gibt einem Wagen Stabilität. Bockrollen bestehen aus einem Rahmen und einem oder mehreren darin eingesetzten Rädern. In der Regel teilt man die Rollen so auf, dass man z.B. hinten zwei Lenkrollen und vorne zwei Bockrollen anbringt. Somit bleibt der Wagen stabil und lässt sich somit trotzdem noch verschieben und lenken. 

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Wie bremse ich meinen Transportwagen oder ähnliches ab?

Mit unserem angebrachten Total-Feststeller an den Rollen ist es einfach abzubremsen und das Transportgerät sicher und fest abzustellen. Da der Total-Feststeller sich entgegen der Fahrtrichtung befindet, kann man diesen einfach und schnell mit dem Fuß betätigen.

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Womit befestige ich meine Räder mit dem Transportgerät?

Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Zum einen die wohl bekannteste und auch am häufigsten benutzte Befestigungsart.

Plattenbefestigung: Hier wird die Rolle über eine am Gehäuse befindliche Platte festgeschraubt. Hier zu beachten gibt es jedoch die Plattenmaße den Schraubloch-Durchmesser und die Schraublochabstände.

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Zum anderen gibt es noch:

Expander: Der Expander wird in eine am Gerät vorhandene Bohrung oder in ein vorhandenes Rohrende gesteckt. Die Schraube die durch das Rückenloch gesteckt wird spreizt durch Anziehen den Expander und lässt sich somit sicher befestigen. Hierbei müssen Sie beachten, dass der Expander passend zum Innenrohr-Durchmesser ist, sodass das Rad festsitzt.   

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Rückenlochbefestigung: Die Befestigungsart ist nur für Lenkrollen möglich. Hier wird eine Schraube durch das vorhandene Rückenloch gesteckt. Hierbei zu beachten sind der Platten-Durchmesser und der Rückenloch-Durchmesser.

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Gewindestift: Auch diese Befestigungsart ist nur bei Lenkrollen möglich. Hier wird die Schraube durch das Rückenloch des Gehäuses gesteckt. Hierbei zu beachten ist der Gewindestift-Durchmesser und die Gewindestiftlänge.

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Befestigung mittels Zapfen: Erneut ist diese Befestigungsart nur bei Lenkrollen einsetzbar. Hier geschieht die Befestigung durch Zapfen mit Querbohrungen, die sich in der am Gerät befindlichen Aufnahme befinden. Die Rolle wird befestigt indem der Stift oder die Schraube durch die Querbohrung von Aufnahme und Zapfen fixiert wird.

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Wie oft bewegen sie ihre Wagen und wie schnell?

Dies ist auch ein entscheidender Punkt für Sie für welche Rollen Sie sich entscheiden müssen. Hier spielt die Radlagerung eine große Rolle. Bei unebenen und nassen Oberfläche eignen sich die Gleitlager am besten. Diese sind für Geräte mit einer Geschwindigkeit von maximal 4 km/h ausgelegt. Gibt es das Bedürfnis, dass die Rollen besonders Widerstandsfähig und robust sind, ist das Rollenlager wohl die perfekte Alternative für Sie. Geräte können hiermit auch eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 4km/h besitzen. Der Unterschied zum Gleitlager ist hier der leichtere Lauf.

Zu guter Letzt kommen wir zum Präzisionskugellager. Hiermit können Geschwindigkeiten bis 4 km/h bewältigt werden und auch größere Belastungen. Außerdem besitzt die Präzisionskugellagerung einen geringen Rollwiderstand und auch einen geringen Anfahrwiderstand. Somit lassen sich auch schwere Lasten einfach bewegen.

 

Welche Räder brauche ich für meinen Betrieb und meine vorhanden Anwendungen?

Hierbei müssen Sie auf mehrere Kriterien achten. Welche Tragfähigkeit benötigen Sie? Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Wie oft wird das Gerät eingesetzt? Mit welchen Temperatur, Chemikalien, Hygieneanforderungen etc. haben die Rollen zu rechnen? Natürlich wie eben schon erwähnt sind auch die Maße wichtig um Ihre Rollen richtig anzubringen und verwenden zu können.

 

Doch woher wissen Sie wie viel die Rolle tragen muss?

Hier kann man ganz einfach die Formel Tragfähigkeit = Eigengewicht Gerät + max. Zuladung / 3 benutzen. Mit dieser Formel können Sie sicher gehen, dass Ihr Gerät und die Rollen standhalten auch wenn nur drei Rollen den Boden berühren.

 

Aus welchem Material sollen die Rollen sein?

Auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Diese erfüllen alle unterschiedliche Anforderungen und können somit auch unterschiedlich und vielfältig verwendet werden.

Vollgummi: Vollgummi hat immer den Vorteil, dass es bodenschonend ist und sich auch gut für unebene schlechte Bodenverhältnisse eignet.

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Polyurethan: Hier ist eine sehr hohe Belastbarkeit gegeben. Die Rollen sind Öl, fett und gegen viele Säuren und Laugen beständig.

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Polyamid: Polyamid ist weitgehend beständig gegen Säuren und Laugen. Zudem haben die Rollen ein leichten Lauf und sind bruchsicher.

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Guss: Guss hat den großen Vorteil, dass es Temperaturbeständig ist. Zudem ist es ölbeständig und stoßunempfindlich.

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Luftbereifung: Zu guter Letzt die Luftbereifung. Diese hat einen geringen Anfahrwiderstand bei schlechten Bodenverhältnissen. Eine sehr hohe Stoßdämpfung und ist bodenschonend.

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