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Ergonomische Bürostühle: So vermeiden Sie Rückenschmerzen


Langes Sitzen macht krank. Für Experten ist es ein echtes Gesundheitsrisiko. Wir sitzen einfach zu viel: auf dem Weg zur Arbeit, bei der Arbeit und zu Hause vor dem Fernseher. Der durchschnittliche Deutsche sitzt 7,5 Stunden pro Tag. Der Bewegungsmangel erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Selbst sportliche Freizeitaktivitäten können das nicht ausgleichen[1]. Doch am meisten leidet unser Rücken. Durch dynamisches Sitzen und ergonomische Bürostühle können Sie Ihren Rückenschmerzen entgegenwirken

Dynamisches Sitzen


Jede Sitzposition führt mit der Zeit unweigerlich zu einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule. Wechseln Sie deshalb so häufig wie möglich die Stellung, in der Sie sitzen. Jeder Positionswechsel fördert die Durchblutung der Muskeln und die Nährstoffversorgung der Bandscheiben. Gute Bürostühle unterstützen ein dynamisches Sitzen zum Beispiel durch bewegliche Rückenlehnen mit Permanent-Kontakt-Mechanik oder eine Sitzfläche mit Wippmechanik, deren Neigungswinkel sich verstellen lässt. Eine Synchron-Mechanik sorgt dafür, dass Sitz und Rückenlehne den Bewegungen des Sitzenden folgt. Eine 3D-Bewegungsmechanik lässt dem Becken Bewegungsfreiraum in allen drei Dimensionen.

Die Schweizer Formel: 60-30-10

Schweizer Arbeitsexperten haben die 60-30-10-Formel entwickelt. Danach sollte man während der Arbeitszeit 60 % dynamisch sitzen, 30 % stehen und 10 % gehen.[2]

Stehen Sie deshalb so oft wie möglich auf, um ein paar Schritte zu gehen. Jede Art von Bewegung ist ein Segen für Bandscheiben und Muskeln. Ideal sind Arbeitsplätze mit elektrisch verstellbaren Steh-Sitz-Tischen. An ihnen können Sie Ihre Arbeit abwechselnd im Sitzen und im Stehen verrichten.
Oft helfen aber schon kleine Verhaltensänderungen. Gewöhnen Sie sich an, öfters im Stehen oder im Gehen zu Telefonieren. Und halten Sie kurze Meetings an Stehtischen ab.

Für jeden Arbeitsplatz ein ergonomischer Bürostuhl


Jeder Arbeitsplatz stellt andere Anforderungen an die Bestuhlung. Im Labor oder im Betrieb werden einfache Hocker, Stehhilfen und Arbeitsdrehstühle mit und ohne Fußstützen verwendet. Für Konferenzräume eignen sich Stapelstühle oder dynamische Freischwinger. Bildschirmarbeitsplätze stellen besonders hohe Anforderungen an die Ergonomie. Hier fällt die Wahl auf ergonomische Bürostühle.
Im Betrieb müssen bei der Auswahl des jeweils richtigen Stuhls gesetzliche Vorgaben aus dem Arbeitsschutzgesetz, der Bildschirmarbeitsverordnung und der Arbeitsstättenverordnung berücksichtigt werden. Sie werden ergänzt oder präzisiert durch berufsgenossenschaftliche Anforderungen und Normen wie zum Beispiel die DIN EN 1335 1–3.

Individualergonomie


Der menschliche Körperbau weist starke individuelle Unterschiede auf. Größe und Gewicht können erheblich variieren. Den einen idealen Bürostuhl, der allen Menschen ein bequemes und ermüdungsfreies Sitzen erlaubt, gibt es nicht. Beim Einrichten eines Arbeitsplatzes ist deshalb die Individualergonomie zu beachten. Die Höhe der Arbeitsplatte und alle Einstellmöglichkeiten am Stuhl sollten auf jeden Mitarbeiter individuell abgestimmt werden.

Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die durch geschlechts-spezifisch konstruierte Stühle berücksichtigt werden können.